Geschichte ...

Zum Rad Frankfurt Seckbach
Zum Rad Frankfurt Seckbach
Zum Rad Frankfurt Seckbach

Das traditionelle Apfelweinlokal in Frankfurt seit 1806!

Bereits seit 1806 gibt es im alten Dorfkern von Seckbach heute Frankfurt – Seckbach, das Apfelweinlokal „Zum Rad“. 1806 war Napoleon’s Zeit und Goethe hatte gerade den ersten Teil von Faust abgeschlossen, da fuhren damals schon die Frankfurter mit ihren Kutschen im Rad vor, um im großen Sommergarten ihren „Ebbelwoi“ zu genießen. Im Winter waren es die Einheimischen, die in der urigen Gaststube dicht gedrängt am wärmenden Bollerofen ihr Rippchen mit Kraut genossen. Im Jahre 1806 hatte Seckbach gerade mal 2500 Einwohner, aber 15 Apfelweinwirtschaften. Heute sind gerade mal zwei übrig geblieben, dafür keltern beide Ihren „Ebbelwoi“ noch selbst.

Unser Apfelweinlokal „Zum Rad“ wird nun mehr in der zweiten Generation betrieben und wurde im Jahre 2006 zu unserem 200 jährigem Jubiläum verändert. Die Fassade, das Dach und die Fenster wurden erneuert und wir haben einen weiteren Gastraum, unseren Wintergarten, dazu gewonnen.

Hierbei haben wir den größten Wert darauf gelegt, den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu erhalten. So wurde die Fassade aufwendig mit Schilfrohrmatten isoliert und mit Lehmputz verkleidet, unseren alten Tanzsaal, der sich im Obergeschoß befindet und der 70 Jahre lang als Lagerraum genutzt wurde, haben wir aufwendig restauriert und wieder in Betrieb genommen. Der dunkle Eichenboden mit dem der Saal versehen wurde, lädt bestimmt in Zukunft bei der einen oder anderen Feierlichkeit ein, dass Tanzbein zu schwingen.

Seien Sie unser Gast. Wir freuen uns auf Sie.

Über den Apfelwein

Apfelwein ... seit über 200 Jahren selbst gekeltert

Der Apfelwein wird bei uns seit über 200 Jahren selbst gekeltert, sicherlich wäre es heutzutage einfacher sich fertigen Apfelwein liefern zu lassen, wir fühlen uns aber dieser alten Tradition verpflichtet und keltern mit Leidenschaft selbst. Leider werden es immer weniger Apfelweinwirtschaften die Ihren Apfelwein noch selbst produzieren. Das Keltern, die Reinigung der Fässer und die Pflege des Apfelweins ist doch eine recht aufwendige und zeitintensive Angelegenheit.

Im Laufe der Zeit hat sich das Angebot des Apfelweins verändert. Es wird sortenreiner Apfelwein angeboten und verschiedene Apfelweinmixgetränke. Da wir stets bemüht sind, unser Geschäft an die Wünsche und Bedürfnisse unsere Gäste anzupassen, haben wir uns ganz bewusst dazu entschlossen unseren Apfelwein so zu keltern und ihn anzubieten wie es schon seit über 200 Jahren geschieht. Im Übrigen haben wir im Laufe der Zeit, um unsere Kapazitäten zu vergrößern, einige 4000 Liter Edelstahltanks dazu gekauft, aber unser Apfelwein lagert und reift immer noch zum größten Teil in alten Eichenfässer. Das älteste im Betrieb befindliche Eichenfass stammt aus dem Jahre 1896.

Die Kelterzeit beginnt in der Regel Anfang September dann liegen im Hof und in der Kelterhalle die bunt gesprenkelten Apfelberge und der erste „Süsse“ läuft von der Presse. Es beginnt auch gleich eine der entscheidenden Phasen um einen guten „Ebbelwoi“ herzustellen, denn das Grundlegende sind unsere Kelteräpfel. Wer hier sparen will und kein frisches Obst oder nicht die richtige Mischung an Kelteräpfeln verarbeitet, wird es nicht schaffen, einen guten „Ebbelwoi“ auf den Tisch zu bringen. Wie gesagt, das Entscheidende ist das Obst. Dieses beziehen wir von den umliegenden Bauern und Kleingärtner, aber zum größten Teil aus Sammelstellen in der Wetterau. Selbstverständlich achten wir darauf, nur unbehandeltes Obst zu verarbeiten. Das Streubost unterscheidet sich dahingehend von dem normalen Tafelobst, dass es wesentlich säurehaltiger und reicher an Gerbstoffen und Fruchtzucker ist.

Der erste „Süsse“ läuft zwar schon Anfang September von der Presse, dass eigentliche Keltern aber, versuchen wir so weit wie möglich nach hinten zu schieben, jeder Tag an dem der Apfel noch am Baum hängt ist wichtig, dadurch erhöht sich der Zucker und Säuregehalt und somit auch die Qualität des Apfelweins.

Der „Süsse“ wird ungefiltert in die Fässer gefüllt und beginnt nach ungefähr 10 Tagen an zu gären, der erste Rauscher kommt auf den Tisch. Darauf freuen sich eingefleischte Apfelweintrinker immer besonders, denn neben seinem unverkennbaren prickelnden Geschmack, gibt der Rauscher erste Aufschlüsse über die zu erwartende Qualität des endgültigen Apfelweines ab. Wir schenken traditionell ab Januar den ersten neuen Apfelwein aus. Um diese Zeit müssen wir auch beginnen den Apfelwein von der Hefe zu nehmen, dass heißt den Apfelwein aus dem Fass zu pumpen und in ein gereinigtes Eichenfass zu füllen. Da der „Süsse“ ungefiltert in die Fässer kommt, setzen sich Trübstoffe auf dem Boden der Fässer ab. Wird der Apfelwein nicht von diesen Trübstoffen befreit, kann er schnell einen mangelhaften Geschmack bekommen, wir sprechen dann von „Hefeböksler“ oder gar vom „Gekipptem“.

Wir setzen dem Apfelwein noch vor der Gärung Mispel oder Speierlingssaft zu, dieser gibt dem Apfelwein eine besondere Note und klärt ihn zusätzlich.

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Die verschiedenen Stadien vom Most bis zum fertigen Äpfelwein.

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Öffnungszeiten

Wir sind für Sie da ...

Montags, mittwochs, donnerstags, freitags und samstags
von 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Sonn- und Feiertags
12.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Dienstag: Ruhetag

Im Sommer:
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